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FAQ

 

Das Thema rund um Photovoltaik ist nun schon seit einigen Jahren in aller Munde.
Viele Details sind Ihnen daher sicher schon bekannt.

Als Übersicht haben wir hier die wichtigsten Fragen und Antworten in Kürze erläutert. 

Und selbstverständlich beraten wir Sie gerne persönlich zu Ihren individuellen Fragen und Anliegen!

 

 

01

Wofür stehen die Begriffe kWp / kWh?

kWh steht für Kilowattstunde und zeigt den Ertrag Ihrer Photovoltaikanlage bzw. den Stromverbrauch über den Zeitraum von einer Stunde an.

1 kWh ergibt sich, wenn eine Energiequelle mit einer Leistung von 1 kW für 1 Stunde läuft.
kWp (Kilowatt Peak, Peak = Spitze) ist das Maß für die elektrische Leistung einer PV-Anlage (Nennleistung) unter genormten Testbedingungen. Diese Angabe dient der Vergleichbarkeit unterschiedlicher PV-Anlagen.

02

Wie ergibt sich die optimale Größe einer PV-Anlage?

Ausschlaggebend für die Größe der PV-Anlage ist Ihr Eigenbedarf bzw. ein höherer Bedarf, der sich durch künftige Investitionen ergeben kann (Poolanlage, E-Auto, Luftwärmepumpe). Berücksichtigt werden müssen vor allem die verfügbare Dachfläche, mögliche Verschattungen (Rauchfänge oä) sowie die Dachausrichtung. 

03

Wovon ist die Leistung einer PV-Anlage abhängig?

Die Leistung der PV-Anlage hängt von mehreren Faktoren ab (Dachform, -ausrichtung, Material, Wetter usw). Bei modernen Photovoltaik-Modulen kann mit folgenden Stromerträgen gerechnet werden: 1 kWp ≙ 6 m² ≙ 1.100 kWh/Jahr à  m² ≙ 183 kWh/m² Jahr (siehe Photovoltaic Austria).
1 Modul (380 bis 410 W) hat eine Fläche von ca. 1,9 m².

04

Was bedeuten Eigenverbrauch bzw. Autarkiegrad?

Als Eigenverbrauchsquote bezeichnet man den Anteil des selbst genutzten Stroms am selbst produzierten Strom.

Der Autarkiegrad gibt den Anteil des selbst genutzten Stroms am gesamten Stromverbrauch an.

05

Was bringt ein Stromspeicher?

Ausschlaggebend für die Größe der PV-Anlage ist Ihr Eigenbedarf bzw. ein höherer Bedarf, der sich durch künftige Investitionen ergeben kann (Poolanlage, E-Auto, Luftwärmepumpe). Berücksichtigt werden müssen vor allem die verfügbare Dachfläche, mögliche Verschattungen (Rauchfänge oä) sowie die Dachausrichtung. 

06

Wie viel Dachfläche benötigt eine PV-Anlage?

Bei Steildächern werden bei optimaler Ausrichtung zwischen 5 und 7 m² für 1 kWp benötigt.

Auf Flachdächern werden die Module aufgeständert, d.h. auf einer Tragkonstruktion angebracht. Um Verschattungen zu vermeiden sind Mindestabstände einzuhalten. Dadurch ergibt sich ein höherer Flächenbedarf, der bei Südaufständerung bzw. Ost-/Westaufständerung ebenfalls unterschiedlich hoch ist.

07

Was bedeutet Überschusseinspeisung?

Bei der Überschusseinspeisung wird der nicht verbrauchte Strom, den Ihre PV-Anlage erzeugt, in das öffentliche Netz eingespeist. Dieser Anteil wird Ihnen rückvergütet. Dafür benötigen Sie einen Energieabnahmevertrag mit einem Energieanbieter Ihrer Wahl.

Das Gegenteil ist die Volleinspeisung. Dabei wird der gesamte Strom ins Netz eingespeist.

08

Was sind Energiegemeinschaften?

Eine Energiegemeinschaft ist der Zusammenschluss von zumindest zwei Teilnehmern mit dem Ziel der gemeinsamen Produktion und Verwertung von Energie. Wir unterscheiden Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (GEA), Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) oder Bürgerenergiegemeinschaften (BEG). Details dazu finden Sie unter https://energiegemeinschaften.gv.at

09

Welche Einreichungen/Genehmigungen sind erforderlich?

Die Bestimmungen über Anzeigen- und Genehmigungspflichten für PV-Anlagen sind je nach Bundesland unterschiedlich und von Faktoren wie der Größe oder der Anbringungsart abhängig. Wir beraten Sie zu den jeweiligen Regelungen.

Einen Überblick finden Sie auch unter Rechtlicher Rahmen | PHOTOVOLTAIC AUSTRIA (pvaustria.at)

10

Wie funktioniert die Mehrwertsteuer (MWST)-Befreiung?

Für private Anlagen bis 35 kWp sowie dazugehörige Speicher (wenn diese im Zuge der PV-Installation umgesetzt werden), gilt der Nullsteuersatz. D.h. es wird keine Umsatzsteuer beim Kauf verrechnet. Dies gilt neben Privatanlagen auch für Anlagen auf Gebäuden von Körperschaften öffentlichen Rechts sowie gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken.

11

Welche Förderungen für PV-Anlagen gibt es?

Für PV-Anlagen, bei denen die Umsatzsteuerbefreiung nicht zur Anwendung kommt (z.B. PV > 35 kWp, gewerbliche Anlagen), kann über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) weiterhin ein Förderantrag bei der EAG-Abwicklungsstelle (OeMAG) gestellt werden. Weiters unterstützen auch Länder und  Gemeinden durch zusätzliche Förderungen.

12

Muss eine PV-Anlage gewartet werden?

PV-Anlagen – auch Privatanlagen – sollen regelmäßig durch Sichtkontrolle der Anlagenbetreiber überprüft werden.  Elektrische Anlagen sind (lt. Elektrotechnikgesetz 1992 und Elektroschutzverordnung 2012) so zu errichten, herzustellen und Instand zu halten bzw. zu betreiben, dass ihre Betriebssicherheit sowie die Sicherheit von Personen und Sachen gewährleistet ist.

13

Wie hoch ist die Lebensdauer einer PV-Anlage?

EinePhotovoltaikanlage ist eine langfristige Investition. Die Lebensdauer der Module wird mit 25 bis 30 Jahre angegeben. Die Module unterliegen einer jährlichen Degradation von 0,5 % (durch Witterung, alterungsbedingt). Wechselrichter haben eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren. Im Idealfall – bei optimalem Standort und regelmäßiger Wartung – wird eine PV-Anlage jedoch wesentlich länger einwandfrei funktionieren.

14

Bringt eine PV-Anlage in den Wintermonaten Leistung?

Selbstverständlich liefert eine PV-Anlage auch an sonnigen Wintertagen Strom. Der Ertrag ist allerdings durch die kürzere Einstrahldauer geringer als an Sommertagen. Da auch der Einstrahlwinkel der Sonne im Winter flacher ist als im Sommer, variieren die Leistungen der Anlagen je nach Anbringungsart und Ausrichtung.
Optimal ist es, die Energienutzung an die Sonnenstunden anzupassen. Das regelmäßige Reinigen und Freimachen der Module von Schnee sind je nach Zugänglichkeit der Anlage ebenfalls von Vorteil.

15

Kann ein E-Auto mit einer PV-Anlage geladen werden?

Für Besitzer eines Elektroauto stellt das Laden über die Photovoltaikanlage eine perfekte Energiesymbiose dar.

Durch das Laden des Elektroautos mit Sonnenenergie aus der eigenen PV-Anlage steigt nicht nur der Eigenverbrauch, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

16

Was ist eine dachparallele bzw. eine aufgeständerte Montage?

Bei einer dachparallelen (Aufdach-) Montage werden die Module parallel zur Dachneigung auf Alu-Schienensystemen angebracht.

Auf Flachdächern bzw. Dächern mit geringer Neigung werden die Module für eine bessere Leistung mit einer Neigung von ca. 10 Grad aufgestellt (aufgeständert) mittels einer Stützvorrichtung montiert. Die Aufständerung kann hier nach Süden bzw. Ost/West erfolgen.

Haben Sie Interesse an den aktuell gültigen Förderrichtlinien, PV-Errichtung & Installation, Wartung & Instandsetzung, Update und Verbesserung?